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Hier finden Sie nützliche
Tips zur Behandlung von Jagdtrophäen
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gesprungen</a></p></span>
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Neben den bekannten
Trophäen, wie Gehörnen, Decken, Schwarten und Bälgen gibt es eine ganze Menge an
Kleintrophäen, die sich zu bleibenden Erinnerungen in Form von
hübschen Schmuckstücken in der Tegernseer Goldschmiede Bertele verarbeiten lassen.
Hier können Sie erfahren, worauf Sie achten sollten und bei welchen Trophäen es sich
lohnt, sie zu nehmen.
© Bertele
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Trophäen für
Schmuckzwecke
© by Bertele
Tegernseer Goldschmiede |
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links: Tiergrandl, rechts: Hirsch- und Tiergrandl, unten:
Sikagrandl
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 | Grandl
Rotwild (Hirsch und weibliches Rotwild (Stuck oder Alttier)
Wapitis, Sikas, ausnahmsweise beim Rehwild, sehr sehr selten bei Damwild
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Die Grandl sitzen stets
im vorderen Teil des Oberkiefers. Man entfernt sie am besten, indem man die Lefzen
hochzieht und mit einem scharfen Messer über der Zahnwurzel einsticht und das Grandl nach
unten herausdrückt. Eine weitere Art ist, die Grandl mit einer Zange zu ziehen, wobei
hier sehr darauf geachtet werden muss, dass die Grandl nicht verletzt werden. Man sollte
daher nur eine Zange mit Kunststoffummantelung benützen. Anschließend werden die Grandl
gründlich gesäubert und mit einem feinen Messer die Knochenhaut entfernt. Braune Ränder
an den Grandln sollten in jedem Fall erhalten werden. Mit Leim, gut geht hier Holzleim,
sollten die Grandl paarweise an der Wurzel zusammengefügt werden. Je schöner und dunkler
die Zeichnung der Grandl um so beliebter sind sie, wobei auch stark abgeschliffene Grandl
von alten Tieren ihren besonderen Reiz haben
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Foto Siegmund Thomas

links: Edelweiß zu Marderhaken
rechts unten: Fuchshaken
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 | Fangzähne - Fuchs,
Marder und Dachs, Wolf u.a.
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Nachdem das Raubwild
abgestreift, -gebalgt oder schwartet ist, wird der Schädel wie üblich abgeschla
gen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Fangzähne zu gewinnen. Die
schonendste Methode ist das Mazerieren (Fäulnisvorgang) Nach dem Wässern werden die
Schädel in einer Plastiktüte luftdicht verschlossen, bis sich die Fangzähne mehr oder
weniger von selbst lösen. Man kann durch die Tüte ganz gut an den Zähnen wackeln und so
den Reifegrad feststellen. Allerdings ist die Geruchsbildung bei dieser Methode sehr
lästig. Eine weitere Möglichkeit ist, die Kiefer oben und unten abzusägen, vorsichtig -
die Fangzähne stecken über die Hälfte im Kiefer - und wässert die Kieferteile
anschließend, solange bis die Zähne sich mehr oder weniger von selbst lockern. Die
andere Möglichkeit ist, den Schädel zuerst was- sern und anschließend in einem
ausreichend großen Gefäß mit einem Zusatz von Spülmittel oder Waschpulver vorsichtig
abkochen. Die Wassertemperatur sollte um die 60 Grad, auf jeden Fall aber gut unter
Siedetemperatur liegen, denn Fangzähne sind sehr empfindlich und springen bei
Überhitzung sonst später gern. Die Haken (Eckzähne im Ober- und Unterkiefer) können
anschließend ganz leicht gezogen werden. Gut säubern, Knochenhaut mit einer alten
Zahnbürste entfernen und gegebenenfalls mit Wasser- stoffsuperoxyd (H2O2)
bleichen und danach mit Wasser abspülen. Nach dem Trocknen lohnt es sich, die Haken mit
einem farblosen nicht glänzenden Lack zu überziehen, dies vermindert das Reißen und
Springen der Fangzähne, auch wenn es nicht ganz verhindert werden kann. Eine weitere
Möglichkeit, dem Springen vorzubeugen, ist das Einlegen der Haken in Leinöl, wobei die
Fangzähne hier gern eine unschöne und leichte Transparenz annehmen.
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links: Nutrianager als Anhänger in Gold
rechts: Murmelfänge als Anstecknadel
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 | Nutria- und Murmelnager
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Bei diesen Nagern verfährt man wie bei den
Fangzähnen von Fuchs und Dachs. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Kiefer nicht zu
stark gekürzt werden, da die Nagezähne sehr tief im Kiefer verankert sind. Sie werden
ebenfalls vorsichtig abgekocht (bei ca. 60 Grad) und gezogen. Nagezähne sind sehr
empfindlich vor allem an den Rändern reißen sie leicht ein. Mit einem Zahnstocher, einer
Pinzette o.Ä. muss das Zahnmark entfernt werden. Nager soll man in keinem Fall bleichen,
denn das Interessante an dieser Trophäe ist die seitliche farbige Zeichnung. Murmel- und
Nutrianager sind innen hohl, deshalb empfiehlt es sich, sie auszugießen. Dazu sollten die
Nager im Inneren zuerst mit Waschbenzin oder Alkohol vorsichtig entfettet werden und
anschließend mit Leim z.b. Ponal oder Ähnlichem bis zum Rand ausgegossen werden
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Penisknochen Dachs
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 | Boandl (Penisknochen) -
Fuchs, Marder und Dachs u.a.
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Die Rüden haben als
weitere Trophäe das in Bayern sogenannte Fuchs-, Marder- oder Dachsboandl,
welches früher als Fruchtbarkeitssymbol galt. Nach dem Abbalgen und Abschwarten kann das
Boandl (Penisknochen) aus dem Fruchtglied herausgeschärft werden. Gut geht dazu ein
Skalpell. Man sollte es ebenfalls leicht in einer mit Spülmittel oder Waschpulver
versetzten Lauge abkochen und in mit Wasserstoffsuperoxyd getränkter Watte kurz bleichen,
abspülen und wenn möglich in der Sonne trocknen.
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Dachskrallen als Anstecknadel
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 | Dachs- und
sonstige Krallen
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Nach dem Abschwarten
kürzt man die Zehen nach dem 3. Zehenglied. Anschließend zuerst wässern und in einer
Lauge aus Wasser mit Spülmittel- oder Waschmittelzusatz vorsichtig bei ca. 60 Grad
abkochen, bis sich die Krallen ziehen lassen. Mit einem Skalpell oder scharfen Messer
lassen sich die Krallen gut ausschälen und präparieren. Vorsicht, denn die
Krallenränder sind durch das warme Wasser weich geworden und reißen leicht ein. Gut
spülen und trocknen lassen. Das vorderste Zehenglied bzw. Horn befestigt man mittels
eines Tropfens Klebers am besten wieder in der Kralle, da sich diese so besser fassen
lässt. Krallen sollten in keinem Fall gebleicht werden. Ein Bestreichen mit Nagelöl aus
der Drogerie verhindert das Aufsplittern und Austrocknen der Krallen
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Haderer vom Keiler als Anhänger

links: kompl. Gewaff vom Keiler gefasst in Silber als
Wandschmuck fürs Jagdzimmer
rechts: Überläufer als Jagdkrawatte
unten: Molare als Anhänger in Gold
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 | Gewaff
Keiler und Bachen, Überläufer
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Nach dem
Abschwarten sägt man die Kiefer mit einer Knochensäge ab. Vorsicht, die Waffen, Gewehre
und Haken können nur nach hinten herausgezogen werden und stecken bis zu 2/3 im Kiefer,
also lieber nicht zu kurz absägen. Zuerst gut wässern mit mehrmaligem Wechseln des
Wassers. Das anschlies- sende Abkochen erfolgt in einem großen Gefäß mit Wasser und
Spülmittel- oder Waschpulverzusatz. Bitte drauf achten, dass das Wasser nur etwa 60
Grad erreicht. Das Ziehen der Waffen erfolgt nach hin- ten, da sie sich verjüngen und
durch die vordere Öffnung nicht entnommen werden können. Manchmal muss der
Kieferknochen mit dem Messer leicht geöffnet werden, damit sich die Gewehre
herausschieben lassen. Die Gewehre, Hauer, Haderer und Haken nun innen vollständig von
Zahnmark und Zahnnerv befreien en. Dazu kann ein Draht, ein feines Holzstäbchen oder
Ähnliches verwendet werden. Dann ist ein gründliches Spülen erforderlich. Anschließend
innen mit Alkohol oder Waschbenzin entfetten, damit sich später beim Ausgießen der
Kleber mit dem Zahnschmelz verbinden kann. Die Waffen erneut gut ausspülen und bei
Raumtemperatur einige Tage trocknen lassen. Da das Gewaff innen hohl und nicht bis zum
Ende mit Zahnschmelz gefüllt ist, müssen die einzelnen Keilerwaffen ausgekittet bzw.
ausgegossen werden. Dazu die Innenwände mit Schmirgelpapier oder einer dünnen Feile
leicht aufrauhen. Zum Ausfüllen der Gewehre, Haderer und Haken empfiehlt es sich,
die Enden mit einer überstehenden Man- schette aus Tesafilm zu umwickeln, damit
auch die spröden Enden gefüllt werden können. Einfach geht das Ausgießen, wenn man die
Waffen in ein mit Sand gefülltes Gefäß steckt. Als Füllmaterial eignet sich Holzleim
wie z.b. Ponal, Epoxydharz ein 2-Komponentenkleber (darf beim Aushärten aber nicht warm
werden) Gießharz oder Silikon. Bitte nicht mit Wachs ausgießen, dieses verbindet sich
nicht! Danach gut trocknen lassen und die Tesamanschette wieder abziehen
Hin und wieder sind auch der Prämolar 1 (der erste vordere
Backenzahn im Unterkiefer) oder die Incisivi 3 (kleine Schneidezähne) für Schmuckstücke
sehr gut geeignet, landläufig werden sie auch als Dreiecks- zähne bezeichnet
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oben: Skizzen
unten: Herzkreuz vom Steinbock in Silber gefasst
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 | Herzkreuze
Steinbock, Hirsch selten
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Herzkreuze sind
verknöcherte Sehnen im Inneren des Herzmuskels. Es sind flache, oft kreuzförmige Gebilde
(auch nicht immer leicht zu finden), die mit einem nicht zu scharfen Messer abgeschabt
werden sollten. Danach vorsichtig in Wasser mit Spülmittel- oder Waschpulverzusatz bei
ca. 60 Grad abkochen und mit in Watte getränktem 3%igem Wasserstoffsuperoxyd (H2O2)
wenig und nicht zu lange bleichen, da sie sonst angegriffen werden. Danach gut spülen und
wenn möglich, in der Sonne trocknen lassen. Es lohnt sich, die Herzkreuze anschließend
mit Sekundenkleber zu überziehen. Vorsicht, Herzkreuze brechen leicht!
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Kümmerer und Knopfer vom Rehbock gefasst
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 | Kümmerer und
Knopfer Rehbock
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Nachdem das Haupt vom
Träger abgeschärft wurde, wird die Decke mit einem Scharfen Messer vom Rosenstock her
aufgeschnitten und vom Schädelknochen gelöst. Wird das Gehörn nicht als Ganzes
verwendet, sondern nur die einzelnen Stangen, diese mit einer Säge möglichst weit
unterhalb der Rosenstöcke absägen. Das erleichtert später ein Einfassen in
Silberhülsen etc. Zuerst bei häufigem Wasserwechsel wässern, bis dieses klar bleibt.
Anschließend befestigt man die Gehörnstangen mit Hilfe von Klammern und Draht so in
einem Gefäß, dass beim Abkochen mit Wasser und Spülmittelzusatz die Rosenstöcke über
den Flüssigkeitsspiegel herausragen, da sie sonst gern ausbleichen, sofern dies nicht
gewollt ist. Anschließend gut trocknen lassen
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Gamsschläuche als Flaschenkork
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 | Gamsschläuche
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Das Haupt wird vom
Träger abgeschärft und die Decke abgelöst. Unter- und Oberkiefer trennen, wässern
wie gewohnt und herrichten zum Abkochen. Das Abkochen erfolgt wieder in einem großen, mit
Wasser und Spül- oder Waschmittelzusatz, gefülltem Gefäß. Die Schlauchränder dürfen
hier in die Flüssigkeit ragen, damit sie sich später leichter lösen. Nicht zu heiß
abkochen und nach etwa 20 Minuten vorsichtig versuchen, die Schläuche nach
außen zu drehen und abzuziehen. Achtung, die Schlauchränder sind jetzt weich und sehr
verletzlich. Die abgezogenen Schläuche gut wässern. Die Knochenhaut und weitere
verbleibende Reste im Innern der Schläuche entfernen. Die Außenseite der Schläuche mit
einer Bürste abschrubben und anschließend bei Raumtemperatur trocknen lassen.
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links: Gamsradl
Mitte: Gamsbart
unten: Saubart
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 | Bärte
Keiler, Hirsch, Gams und Dachs
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Das Rupfen der Bärte
erfolgt immer direkt vor dem Aufbrechen.
Der Saubart
sind die langen Rücken- bzw. die Kammborsten der Winterschwarte. Es ist sinnvoll
sich eine Zeitung aufzuschlagen und die büschelweise vom Haupt nach hinten gerupften
Haare samt Wurzel, nach dem Auskämmen, vorsichtig zwischen die Zeitungsseiten zu legen.
Es sollte darauf geachtet werden, dass die Büschel immer in der gleichen Richtung
abgelegt werden. Die Bartbinder fertigen Bärte vom Keiler heute auf Wunsch auch mit einem
Reif, das heißt mit den Haarwurzeln nach außen.
Der Hirschbart
ist an der Halsmähne des Winterhaars ab der Brunftzeit zu finden und wird ebenfalls
büschelweise mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger gerupft und ausgekämmt, ehe man
ihn zwischen die Seiten einer Zeitung zum Aufbewahren legt. Dabei ist darauf zu achten,
dass das Haar immer in der gleichen Richtung abgelegt wird. Dies erleichtert das spätere
Binden des Bartes und garantiert meist für einen schönen Reif
Sehr schön kann auch
ein Dachsbart sein, der viel heller im Haar ist. Der Dachsbart wird am
Rücken gerupft und ist nicht so lang wie Gams- Sau- oder Hirschbart.
Am beliebtesten jedoch
ist der Gamsbart. Die beste Zeit um einen schönen Gamsbart zu bekommen
ist die Brunftzeit ab etwa Anfang November, denn dann ist das Haar am Dichtesten. Am
besten rupft man direkt nach dem Erlegen an einer windgeschützten Stelle. Dazu fasst man
das lange Rückenhaar möglichst tief an der Wurzel und rupft büschelweise vom Widerrist
in Richtung Wedel. Der Bart sollte vorsichtig von der Unterwolle ausgekämmt und zwischen
Zeitungsseiten gut verstaut werden, bis er gebunden bzw. zum Bartbinden gebracht wird.
Gamsbärte sind um so beliebter je länger, dichter und feiner der Reif (die hellen Enden)
ist.
Das Auskämmen der
Bartbüschel muss selbstverständlich nicht sofort nach dem Rupfen erfolgen, sondern kann
auch in Ruhe später erledigt werden. Wichtig bei allen Haararten ist nur, dass sie nicht
knicken. Ein kleines Holzstöckchen, zusätzlich in die Zeitung mit eingelegt, verhindert
dies
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links unten: Eichelhäherfedern
links oben: Erpellocken
Mitte: Spielhahnfedern
rechts oben: Schnepfenfedern
rechts unten: Malerfeder mit Schnepfenbart
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 | Schnepfenfedern
und bart, Fasanen- Rebhuhnfedern, Eichelhäherfedern und Erpellocken,
Birkhahn- oder Spielhahnspiel
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Bei Schnepfen und
Fasanen und Rebhühnern nimmt man die 1. kleine Feder an
der Handschwinge, bzw. die Daumenschwinge am Flügelbug, bei der Schnepfe auch als
Malerfeder bekannt. Die Schnepfen haben zusätzlich den sogenannten Schnepfenbart, ein
flaumiges Federbüschel an der Bürzeldrüse. Nach dem vorsichtigen Rupfen empfiehlt
es sich, den Blutkiel des Schnepfenbartes in einen Tropfen Kleber zu tauchen, damit sich
der Schnepfenbart nicht auflöst
Vom Erpel nimmt
man die krummen Bürzelfedern, die auch gern als Draller" oder Erpelhakel
bezeichnet werden.
Auch die blau-schwarz
geäderten Flügeldeckfedern des Eichelhähers sind eine beliebte
Trophäe und eignen sich für Schmuckstücke
Vom Birkhahn ist
der Stoß oder auch das Spiel eine beliebte Trophäe. Sie besteht aus großem Stoß (bis
zu vier dunklen sichelartigen Federn) und dem kleinen Stoß (schneeweißen
Mitteldeckfedern) Spielhahnfedern werden oft als ganzes Spiel manchmal aber auch nur als
halbes Spiel oder Einzelfedern verwendet.
Manchmal hört man den
Ausdruck Auerhahngrandl, hier ist die kleine Feder von der
ersten Handschwinge am Schwingenbug gemeint, die bei der Schnepfe als Malerfeder bekannt
ist
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Magensteine vom Auerhahn
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 | Magensteine
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Die Magensteine oder
Weidkörner findet man in den Mägen der Waldhühner. Sehr beliebt und als Trophäe
bezeichnet werden sie beim Auer- und Birkwild. Es sind kleine, meist verschiedenfarbige
abgeschliffene Quarzsteinchen, die zum Zermahlen der Äsung dienen. Sie werden gut
ausgewaschen |
Haben Sie eventuell noch bessere Tips, gern werden wir sie aufnehmen,
senden Sie ein E-Mail an die Tegernseer Goldschmiede Bertele
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© Bertele
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