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Schmuckpflege und Silberpflege ein paar Tips aus der Tegernseer Goldschmiede Bertele
denn wir haben 125 Jahre Erfahrung!
Blindtextnach hierhin wird von unten gesprungen |
Schmuck
macht Freude, besonders wenn er viel getragen wird.
So ist es nur verständlich, dass die Schmuckstücke im Laufe der Zeit verschmutzen - aber
das ist kein Problem
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Goldschmuck
ohne Steine

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Damit reiner Goldschmuck
z. B. Armbänder, Colliers etc. stets schön glänzen und fettfrei sind, können Sie zum
Säubern ganz einfach eine Schale mit warmen Wasser und etwas Spülmittelzusatz verwenden.
Nehmen Sie eventuell zusätzlich eine weiche Zahnbürste zum entfernen von Fett- und
Cremerückständen. Danach die Schmuckstücke gut ausspülen und auf einem weichen Tuch
trocknen lassen.
Achtung bei hohlen Schmuckstücken, wie z.B.Ketten, Armreifen, Armbändern, Creolen usw.
..., diese brauchen oft relativ lange bis sie auch innen trocken sind.
Nach dem Trocknen die Schmuckstücke mit einem weichen Poliertuch abreiben.
Vorsicht bei Schmuckstücken im Biedermeierstil, sie sind oft innen hohl und ausgekittet,
deshalb keinesfalls selber an die Stücke gehen!
Die Firmen Silbo, Hagerty und Brillant
bieten Goldtauchbäder wie z.B. jewel clean für
Goldschmuck an, ebenfalls gibt es Schmuckpflegetücher, die gut
funktionieren.
Sind die Schmuckstücke hingegen durch das viele Tragen matt geworden, oder sind die
ehemals seidenmatten Schmuckstücke vielleicht jetzt durch das häufige Tragen fast
glänzend, dann sollten Sie sich an den Fachmann wenden! Kommen Sie mit Ihren
Schmuckstücken zu Bertele in die Tegernseer Goldschmiede - wir sind die
Fachleute und arbeiten Ihre Stücke wieder auf!
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Silberschmuck
ohne Steine

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Silber hat leider eine
Affinität zu Schwefel und läuft daher sehr gerne an. Sind die Schmuckstücke erst einmal
sehr dunkel und sogar schon matt, wird es schwierig sein, sie selber sauber zu bekommen.
Auch Hautcremes, Deos, Haarsprays, Medikamente, der Aufenthalt in Kurbädern können das
Anlaufen sehr fördern...
Silberschmuck daher am besten immer gleich nach dem Tragen mit einem weichen Tuch
abwischen, Cremreste sofort entfernen. Für Silberschmuck empfiehlt sich ebenfalls ein
Abspülen und Reinigen mit einer milden Spülmittellauge.
Auch ein altes Hausmittel bringt oft gute Erfolge wie z.B.:
Eine Schale mit Alufolie auslegen, etwas Brockensoda hineingeben und mit heißem Wasser
aufgießen. Hierin die Schmuckstücke tauchen, danach gut abspülen, trocknen und mit
einem weichen Tuch, am besten mit einem Silberglanztuch nachpolieren.
Von Silbo, Hagerty und Brillant
empfehlen sich auch Tauchbäder wie z.B. silver clean und
Silberpflegetücher.
Wenn Sie damit nicht klar kommen, die Goldschmiede Bertele hilft Ihnen gern.
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Gold-
und Silberschmuck mit Edelsteinen

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Hier ist Vorsicht
geboten!
Es gibt Edelsteine, die allerhand vertragen, aber eben auch Steine, die
es Ihnen sehr verübeln, wenn Sie mit scharfen Mitteln behandelt werden. ( Leider
verwenden die Kunden auch immer wieder Kukident!!!! - siehe letztes Bild am Ende des
Artikels)
Brillanten und Granate sind relativ unempfindlich, bei allen anderen Steinen sollten Sie
lieber Vorsicht walten lassen. Smaragde und Rubine z.B. haben oft Heilungsrisse, in
welche die Flüssigkeit eindringen und das schöne Feuer somit zerstören könnte.
Andere Steine mögen einfach keine aggressiven Mittel und werden dadurch blind. Türkise,
Malachite, Korallen, Opale ebenso Doubletten etc. können die Farben verändern....
"Antike" Schmuckstücke, wie Kropfketten
haben oftmals foliert gefasste unterlegte Steine, hier könnte sich die Folie und unter
Umständen auch die darunter gefassten Papiere auflösen
Bringen Sie diese Stücke lieber zu Ihrer Goldschmiede Bertele, wir werden Sie
gern entsprechend gut beraten
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Zuchtperlketten
Edelsteinketten

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Zuchtperlketten
brauchen eine regelmäßige Pflege. Sie werden ja sehr häufig auf der Haut getragen und
kommen dadurch natürlich unweigerlich mit Cremes und Parfums in Kontakt. Perlen sollen
Sie häufiger mit einem weichen Tuch abreiben. Bitte denken Sie daran, beim Friseur
sollten Sie die Perlkette und die Perlohrringe lieber abnehmen, - Haarspray lauert! Obwohl die Perle ein Meeres- oder Süßwasserprodukt
ist, mag sie nicht so gerne Wasser, wie man meinen könnte. Da Perlen ja immer gebohrt
werden müssen, um sie zu fassen, wird durch jede Bohrung die natürliche Schutzschicht
aus Aragonit und Conchin angebohrt. Dadurch könnte nun die Perle austrocknen. Um dies zu
verhindern werden Perlen imprägniert. Durch häufiges Baden, Duschen, Schwimmen aber wird
die Imprägnierung unter Umständen aufgelöst und Perlen werden matt unansehnlich oder
gar zerstört.
Für Perl- und Edelsteinketten
gleichermaßen gilt:
Wird der Faden bzw. die Knoten zwischen den Perlen dunkel oder nimmt die Seide eine Art
Durchsichtigkeit an, ist es höchste Zeit die Kette neu fädeln zu lassen, die Perlseide
kann sich zersetzen - abgesehen davon, dass es natürlich nicht sehr schön aussieht, wenn
die Zwischenräume so ausgezogen sind. Achten Sie bei Perl- und Steinketten auch auf die
Verbindungen am Schloss - dies sind gern Schwachpunkte! Vergessen Sie nicht - wenn Sie
Anhänger an Ihren Ketten tragen, hängt das wertvolle Stück oft nur am seidenen Faden!!
Für Perlohrstecker gilt
sinngemäß das Gleiche. Allerdings sollten Sie die Ohrstecker immer wieder mit einem
weichen Tuch reinigen. Hat sich eine Perle eines Ohrsteckers gelöst, vergessen Sie nicht,
auch gleich den 2. Ohrstecker mit zum Juwelier oder Goldschmied zu nehmen, denn fast immer
löst sich auch bald diese Perle, da sich der Perlkitt aller Wahrscheinlichkeit nach
zersetzt hat...
Im Fachhandel sind auch Perltauchbäder
wie pearl clean erhältlich, unsere Werkstatt und Goldschmiede verwendet
sie jedoch nicht, da wir nicht von der Wirksamkeit überzeugt sind.
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Korpussilber und
Silbergegenstände

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Je häufiger Sie z.B. Besteckteile,
Silberbecher etc. verwenden, um so öfter werden sie gespült und um so weniger
müssen sie geputzt werden. Aber ein schöner heller Glanz überzeugt ganz einfach!
Auch ein altes Hausmittel bringt oft gute Erfolge wie z.B.:
Eine Schale mit Alufolie auslegen, etwas Brockensoda hineingeben und mit heißem Wasser
aufgießen. Hierin die Silberstücke tauchen, danach gut abspülen, trocknen und mit einem
weichen Tuch, am besten mit einem Silberpoliertuch wie silver
cloth oder silver & jewel cloth nachpolieren.
Zum Glück gibt es neben den alten Hausmitteln wirklich gute und einfach zu verwendende Reinigungspasten,
Reinigungslösungen und Poliermittel, wie silver
care - Pflegecreme, silver foam - Silber-Pflegeschaum,
silver polish - Reinigungslösung der Hersteller Silbo,
Hagerty und Brillant, die teilweise ein rasches erneutes
Anlaufen verzögern.Egal mit welchem Silberputzmittel
Sie arbeiten, Sie sollten immer darauf achten, dass Sie z.B. hohle ausgekittete Teile
nicht in Tauchbädern reinigen, dass Sie immer weiche Tücher zum
Polieren verwenden und niemals etwa gar einen Küchenschwamm mit rauher Seite, Bimsmehl,
Scheuermilch, Zahnpasta o.Ä. verwenden.
Wenn die Silberstücke ganz dunkel oder matt sind, kann
wirklich nur noch ein komplettes Aufarbeiten helfen.
Der Handel bietet oftmals auch an, Silbergegenstände mit
einem eingebrannten Anlaufschutzlack zu versehen. Wir in der Tegernseer
Goldschmiede Bertele sind keine Freunde davon. Gern entstehen kleine Kratzer im
Lack und somit laufen und oxydieren die Stücke dann unter dem Lack. Nun können Sie sie
gar nicht mehr säubern, ohne den Lack entfernen zu lassen. |
So sollte es nicht
sein!
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Was ist hier mit den schönen Schmuckstücken
bei der Schmuckreinigung passiert? So sollte es nicht sein. Ein kleines Beispiel zeigt, was nicht passieren
sollte.
In diesem Fall wurden Armband, Collier und Ohrringe
"gutgemeint" in Kukident eingelegt. Wie man schön sehen kann,
ist den Grandeln - Zähnen vom Rotwild gar nichts passiert. Auch das 585/ Gold veränderte
sich nicht. Das Silber jedoch hat dieses Prozedere nicht gut überstanden, vielmehr wurde
es ganz schwarz und hat sich auch mit unseren Reinigungsbädern nicht mehr entoxydieren
lassen. So mußten zuerst die Grandl ausgefasst weden, dann konnten die Schmuckstücke
ausgeglüht, gebeizt, poliert, leicht neu geschwärzt und wieder poliert werden, ehe wir
die Grandl wieder einsetzen konnten. |
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